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 Last update: 04/12/08 21:47

Voraussetzungen

Bevor ein IT-ler sich der Qualifizierung zum IT-Professional zuwendet, sollte er prüfen, ob er/sie die nötigen Voraussetzungen erfüllt. Die formalen Voraussetzungen stehen in der IT-Fortbildungsverordnung: Er muss die nötige Berufspraxis nachweisen und er muss die Qualifikation eines IT-Spezialisten erworben haben.

Ein Teilnehmer tut sich keinen Gefallen, wenn er durch eine gutwillige Bescheinigung seines Arbeitgebers die Spezialistenqualifikation nachweist, aber nicht selbstständig lernen und nicht weiß, wie man prüfungsgerecht ein Projekt dokumentiert. Durch Fehlen dieser Kompetenzen entstehen erfahrungsgemäß die größten Schwierigkeiten bei der späteren Prüfung. Die Bildungsanbieter können hier in der Regel wenig helfen.

Auf der sicheren Seite sind IT-ler, die sich zunächst zum IT-Spezialisten zertifizieren lassen, wie es die IT-Fortbildungsverordnung als Regelweg vorsieht. Sie erlernen die oben genannten Kompetenzen mit Unterstützung durch einen Lernprozessbegleiter.

Qualifizierungsweg

Bevor mit der Qualifizierung begonnen wird, muss der Teilnehmer sich für eines der 4 Profile entscheiden. Er wählt das Profil, das seinem Arbeitsgebiet und seinen Vorkenntnissen am ehesten entspricht.

Die Qualifizierung zum IT-Professional kann weitgehend nach der APO-Methode durch Arbeit in Projekten am Arbeitsplatz erfolgen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass möglichst alle Teilprozesse, die in der IT-Fortbildungsverordnung genannt sind, auch bearbeitet werden.

Ergänzend können Lehrveranstaltungen eines Bildungsanbieters besucht werden. Einige Anbieter finden Sie in meinem Menü unter Links > Anbieter.

Bildungsanbieter

Bei der Auswahl eines Bildungsanbieters sollte darauf geachtet werden

  • ob er der Anbieter bereits Erfahrungen mit der Qualifizierung von Professionals hat. Newcomer im Markt haben keine Erfahrung mit diesem innovativen Bildungssystem.
  • dass der Preis marktgerecht ist.
  • ob in Wohnortnähe Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden.
  • dass nicht alle Angebote wahrgenommen werden müssen, sondern nur solche, bei deren Inhalte Sie Defizite haben.
  • dass Sie bei der Projektbearbeitung und -dokumentation unterstützt werden. Dies ist mit 50%-Gewicht der bedeutenste Prüfungsteil.

Erfahrungs-austausch

Viele Teilnehmergruppen haben Internetseiten erstellt. Dort berichten Sie über Erfahrungen, posten Lernmaterial und geben Hinweise auf Bücher usw.
Einige Websites finden Sie hier:

Beratung

Beratungsmöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie im Menü unter “Information” und “Links”.

 

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