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Last Update: 04/12/08 21:47:53

Stellungnahmen relevanter Institutionen und Verbände zum
IT-Weiterbildungssystem

 

Edelgard Bulmahn
Bundesministerin für Bildung und Forschung
auf dem Kongress zur erstmaligen Vorstellung des Systems,
Berlin, 05.03.2002

Ich freue mich, dass Sie heute an einem kleinen Richtfest des IT -Weiterbildungssystems in Deutschland teilnehmen. Gemeinsam mit IG Metall, ver.di, ZVEI, BITKOM und FhG möchten wir Ihnen das Erreichte - also den Rohbau - vorstellen. Wir wollen mit Ihnen den weiteren Ausbau, also die Innenarchitektur des IT-Weiterbilsungssystems diskutieren. Neben Gewerkschaften und Verbänden sind jetzt Bildungsanbieter sowie IT-Unternehmen und die IT-Anwenderbranchen gefragt, das IT-Weiterbildungssystem weiter mit Leben zu erfüllen.

 

Koalitionsvertrag
der Regierungskoalition vom 16.10.02

Das Berufsbildungsgesetz wird mit dem Ziel novelliert, die duale Ausbildung zu stärken, mehr Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen zu schaffen, die berufliche Bildung weiter zu internationalisieren, das Prüfungswesen zu modernisieren und den Geltungsbereich des Gesetzes zu erweitern.

Wir wollen durch flexibel gestaltete Ausbildungsordnungen und Zusatzqualifikationen die berufliche Aus- und Weiterbildung besser miteinander verknüpfen. Ein Modell dafür ist das IT-Weiterbildungssystem. Wir streben entsprechende Vereinbarungen in anderen Branchen an.

 

Öffentliche Expertenanhörung der
CDU-Präsidiums-
kommission

Bildung zum Thema
Modernisierung der Weiterbildung
am 20. Oktober 1999 in Bonn

 

Die Verbindung zwischen Arbeiten und Lernen muss verstärkt werden. Dazu gehört auch, dass Aus- und Weiterbildung stärker miteinander verzahnt werden. Der Einzelne muss die Option eines längeren, offenen Bildungsweges erhalten. Er sollte motiviert werden, Berufsausübung und Lernen selbst zu gestalten. Für die Bildungseinrichtungen heißt dies, dass die Weiterbildung eng mit der Tätigkeit am Arbeitsplatz verknüpft werden muss. Sie muss handlungsorientiert gestaltet sein. Ihre Methoden sollten lernaktivierend und erwachsenengerecht sein.

 

Die Bildungschancen der Mehrheit verbessern:

Berufsausbildung reformieren
Eine Kampagne der Gewerkschaften
zur Reform der Berufsbildung / des Berufsbildungsgesetzes

Aus unserem Verständnis der Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung sind Zugangsmöglichkeit zu den Hochschulen zu eröffnen sowie Anrechnungsregelungen für die Weiterbildung zu treffen. Anknüpfend an die Vereinbarungen, die 2002 im Bereich der IT-Weiterbildung getroffen wurden, muss die Verzahnung von beruflicher Weiterbildung und Hochschule im BBiG neu geregelt werden.
...
Um diese Rahmenbedingungen zu schaffen, fordert der DGB parallel zur Reform des BBiG ein Bundesgesetz für die berufliche Weiterbildung, das eine umfassende Regelung des beruflichen Weiterbildungsbereichs beinhaltet.

 

BITKOM,
Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V.,
 Berlin, 29. Juli 2002

 

Die von der Bundesanstalt für Arbeit finanzierten Weiterbildungsangebote sollten neu ausgerichtet werden. Die Bundesanstalt müsste die Möglichkeit erhalten, auch ein arbeitsplatzspezifisches Training-on-the-job zu finanzieren. Arbeitslose dürften nicht zu bedarfsfernen Bildungsmaßnahmen verpflichtet werden. In der Weiterbildung müssten eindeutige Qualitätsstandards an die Stelle der bisher nur unzureichend kontrollierten Mittelzuteilung treten. Ziel, so Harms, müsse es auch sein, enger am Bedarf planen zu können, in den Bildungseinrichtungen wie in den Unternehmen.

 

Dr. Barbara Dorn
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber-
verbände
Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung

4. BiBB-Fachkongress 2002

 

 

Wohl aber ist es an der Zeit, die Mitverantwortung der Arbei tnehmer für den Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit stärker einzufordern: Betriebliche Weiterbildung nutzt nicht nur dem Betrieb, sondern auch dem Mitarbeiter, der sein Qualifikationsspektrum ausbaut. Entsprechend ist Weiterbildung nicht nur eine Aufgabe der Unternehmen, sondern ebenso eine Pflicht der Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu rechtfertigen, dass zur Zeit 4/5 der betrieblichen Weiterbildung in der Arbeitszeit und nur 1/5 in der Freizeit stattfindet. Das VW-Modell 5000 x 5000, das eine hälftige Einbringung der Qualifizierungszeit durch den Arbeitnehmer vorsieht, setzt in diesem Punkt ein gutes Beispiel....
Die Arbeitgeber fordern Qualitätsverbesserungen in 8 Punkten:
...
7. Die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung ist endlich zu realisieren, das heißt: bessere Bedingungen für den Hochschulzugang von beruflich Qualifizierten.

 

ZVEI
Zentralverband Elektrotechnik- und Eletronikindustrie E. V.

Das neue System der IT-Weiterbildung kann mithelfen, den Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften zu beseitigen, der auch auf absehbare Zeit nicht aus den eigenen Hochschul-Kapazitäten gedeckt werden kann. Es hat zudem den Vorteil, mit einer arbeitsbegleitenden und arbeitsprozessorientierten Konzeption für ein Maximum an Praxisorientierung zu sorgen. Der Präferenz der Unternehmen für duale Ausbildungsgänge im Bereich der beruflichen wie auch der hochschulspezifischen Bildung wird damit Rechnung getragen. Die duale IT-Ausbildung gewinnt zusätzliche Attraktivität, da sich eine hieran anschließende langfristige Karriereperspektive eröffnet. 7.3.2002, ZVEI / Dr. M. Deimel

 

DIHK
Hauptgeschäftsführer
Dr. Martin Wansleben
in Informationen zur Aus- und Weiterbildung
Nr. 1/2002 vom 23.05.2002

"....die Auszubildenden der IT-Berufe warten eb enso wie die gesamte IT-Branche schon seit längerer Zeit auf ein modularisiertes Weiterbildungssystem mit öffentlich-rechtlichen Abschlüssen. Mit dem IT -Weiterbildungssystem erhalten branchenerfahrene Seiteneinsteiger die Chance auf einen anerkannten Weiterbildungsabschluss. Gleichzeitig steigern IT-Unternehmen die Attraktivität für die Perspektiven einer IT-Ausbildung."

 

Edelgard Bulmahn
Bundesministerin für Bildung und Forschung

auf der Fachtagung “Wissensmanagement: Wissen ist was wert”
am 11.02.03 in Bremen

Was wir heute vor allem brauchen, sind Weiterbildungsangebote, die an die Berufsausbildung anknüpfen und sie an den entscheidenden Stellen erweitern oder vertiefen. Die Bundesregierung wird deshalb mit flexibel gestalteten Ausbildungsordnungen und Zusatzqualifikationen dafür sorgen, dass junge Menschen ihre Aus- und Weiterbildung künftig besser miteinander verknüpfen und auf ein klares Qualifikationsziel hin ausrichten können.
Beispielhaft ist dabei das neue IT-Weiterbildungssystem, das wir im vergangenen Jahr ins Leben gerufen haben: Schritt für Schritt führt hier der Weg bis zu Abschlüssen auf Hochschulniveau und öffnet so den Zugang zu beruflichen Positionen, die in der Vergangenheit allein IT-Spezialisten mit akademischem Abschluss vorbehalten waren.

BDA, DIHK, ZDH
am 15.04.03 in Potsdam anläßlich einer CDU/CSU Fraktionsklausurtagung

 

Die Durchlässigkeit in der beruflichen Bildung bis zu den Hochschulen einschließlich ihrer Anerkennung auf europäischer Ebene ist weiter zu verbessern um die Attraktivität der Berufsbildung bei Unternehmen und Schulabgängern zu steigern.

In der Weiterbildung darf es keine Reglementierung geben, die das Engagement der Unternehmen für eine bedarfsgerechte berufliche Weiterbildung hemmt. Vielmehr ist die Verantwortung jedes Einzelnen zu stärken und die Qualitätssicherung über marktkonforme Instrumente sicherzustellen.

Berufsbildungs-
bericht 2002
des Bundesministerums für Bildung und Forschung
 

Im Berufsbildungsbericht 2002 ist der IT-Weiterbildung und der Hochschulverzahnung je ein eigenes Kapitel gewidmet.

Reform des Berufsbildungs-
gesetztes

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Christoph Matschie, formulierte am 23.06.03 im Deutschen Bundestag die Überlegungen der Bundesregierung zu einer Reform des Berufsbildungsgesetzes. Die IT-Weiterbildung wurde dabei als Vorbild genannt.

 

Aus einer Pressemitteilung des Fraunhofer ISST
vom 07.11.03

Konzipiert und erprobt in der IT-Branche, hat APO auch seine Übertragbarkeit unter Beweis gestellt. Am Fraunhofer isst_logo-www-kleinISST denkt man daher bereits über andere Anwendungsfelder wie die Ausweitung des Konzepts auf andere Branchen oder die Nutzung für das Wissensmanagement von Unternehmen nach. Lernen im Arbeitsprozess ist ein wichtiger Trend der beruflichen Bildung und eine Antwort auf die Herausforderungen der Wissensgesellschaft.

 

T-Systems
International GmbH

 In einer Konzernbetriebsvereinbarung schreibt T -Systems:

Die ArbeitsProzessOrientierte Qualifizierung (APO) steigert die Qualität der Prozesse nachhaltig und ist damit Grundlage für exzellente Produkte und Services für unsere Kunden. In Projekten arbeiten wir teamorientiert und organisationsbegreifend.
Die ArbeitsProzessOrientierte Qualifizierung wird in der IT-Weiterbildung für die Fortbildung zu Spezialisten genutzt. Sie kann ebenso in anderen Qualifizierungsprogrammen angewandt werden und zu einer Änderung der Lernkultur führen.

 

Vergleich internationaler IT-Zertifikate

 Auf einer Tagung im Okt. 2003 wurde ein Vergleich zwischen den EUCIP-Zertifikaten und der APO-TGA-Zertifizierung angestellt. Mehr...

Evaluierung von eLearning

Postiive Beurteilung des IT-Weiterbildungssystems durch die Gutachter, siehe BMBF-Pressemitteilung

Europäischer
 Vergleich

Prüfungen und Standards in der beruflichen IT-Weiterbildung im Vergleich - eine wissenschaftliche Studie > hier

Bundesinstitut für Berufsbildung

Auf der Webseite “Implementation und Evaluation des IT-Weiterbildungssystems” veröffentlicht das BiBB eine Reihe von Informationen, Vorträgen und Literatur > hier

 

 

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